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NeuExchange Online drosselt und blockiert ab September 2026 veraltete Exchange 2016 und 2019-Server: So funktioniert das Transport-Enforcement
Ab der zweiten Septemberwoche 2026 verlangt Exchange Online von Hybrid-Servern mindestens das Oktober-2025-SU, sonst wird der Mailfluss gedrosselt und später blockiert. Hintergründe zum Transport-Enforcement seit 2023, die Eskalationsstufen mit SMTP-Codes, der Report im Admin Center, die 90-Tage-Pause per PowerShell und warum die nächste Anhebung nur noch ESU-Kunden und Exchange SE durchlässt.
NeuWenn das Log das Volume füllt: log4j2 RollingFile richtig begrenzen, am Beispiel totemomail
Ein volllaufendes Log-Volume legt im schlimmsten Fall das ganze Gateway lahm. Warum die Kombination aus Zeit- und Grössenrotation ohne %i eine einzelne Riesendatei erzeugt, wie strategy.max die Aufbewahrung deckelt, welche Rolle das Log-Level spielt und wo totemomail diese Werte versteckt.
NeuOutlook New: S/MIME-Signatur im sekundären Konto nicht überprüfbar, Anhänge fehlen
Das neue Outlook meldet beim freigegebenen Postfach, die S/MIME-Signatur könne im sekundären Konto nicht überprüft werden, und zeigt keine Anhänge. Der Artikel erklärt den Unterschied zwischen Clear Signing und Opaque Signing, warum die Anhänge bei opak signierten Mails verschwinden, weshalb das neue Outlook S/MIME nur im Primärkonto verarbeitet und welche Auswege es gibt, inklusive Auspacken der smime.p7m mit PowerShell oder OpenSSL.
NeuWie lange bleibt eine SMTP-Session offen? ConnectionTimeout 00:10:00 in Exchange und die Systeme, für die das zu kurz ist
Exchange beendet jede eingehende SMTP-Session nach zehn Minuten, auch wenn sie gerade Daten überträgt. Welche Absender so lange auf einer Verbindung bleiben, wie Sie die tatsächliche Session-Dauer aus dem Protokoll-Log auslesen und wann ConnectionTimeout und ConnectionInactivityTimeout auf einem Relay-Connector angepasst werden sollten.
NeuTailscale: Exit-Node und Subnetz-Routen im Vergleich, und wie sie technisch funktionieren
Exit-Node und Subnetz-Router sind bei Tailscale zwei verwandte, aber unterschiedliche Betriebsarten. Ein Subnetz-Router öffnet gezielt bestimmte IP-Bereiche, ein Exit-Node leitet den gesamten Internetverkehr über sich. Was der Unterschied praktisch bedeutet, wie Tailscale das über WireGuard, die Routen-Freigabe und SNAT umsetzt, und wo die Grenzen jeder Variante liegen.
NeuPortweiterleitung mit netsh portproxy: interne Dienste über einen Jumphost erreichen
Windows bringt mit netsh interface portproxy eine eingebaute TCP-Portweiterleitung mit. Zusammen mit einem VPN wie Tailscale erreichen Sie damit einen internen Dienst, etwa eine NAS-Oberfläche, von aussen, ohne ihn öffentlich zu exponieren. Wie Sie die Weiterleitung einrichten, absichern und wieder entfernen, und wo ihre Grenzen liegen: kein UDP, keine zusätzliche Verschlüsselung, Zertifikats- und Redirect-Fallstricke.
Voraussetzungen, damit Remote-PowerShell funktioniert
PowerShell-Remoting scheitert selten am Befehl, sondern an den Voraussetzungen: WinRM-Dienst, Listener, Firewall, Authentisierung und die Besonderheiten bei lokalen Konten. Was auf Ziel- und Clientseite eingerichtet sein muss, wie Sie es mit Test-WSMan prüfen, und warum Access denied meist nichts mit dem Passwort zu tun hat.
RustDesk: die quelloffene TeamViewer-Alternative einrichten
RustDesk ist eine quelloffene Fernwartungssoftware unter AGPL, kostenlos und selbst hostbar. Wie Sie den Client unter Windows installieren (auch unbeaufsichtigt per MSI), wie die Verbindung über den öffentlichen Vermittlungsserver, einen eigenen Server oder eine Direktverbindung zustande kommt, welche Funktionen der Support-Alltag braucht und wo die Grenzen der kostenlosen Nutzung liegen.
CVE-2026-62911: Warum 85 Prozent der On-Prem-Exchange-Server angreifbar sind, und was technisch dahintersteckt
Das BSI meldet, dass rund 85 Prozent der On-Premises-Exchange-Server in Deutschland für CVE-2026-62911 anfällig sind. Der Artikel erklärt die Lücke technisch: MRSProxy, fehlendes Channel Binding, NTLM-Relay und die Pwn2Own-Kette von Orange Tsai, dazu die Einordnung der Zahlen und das konkrete Vorgehen.
Mailversand über ein Relay: TLS und Authentisierung prüfen
Ein Onepager für Application Manager, deren Applikation Mails über ein Relay versendet: Welche drei Einstellungen in der Applikation zählen (Port, TLS-Modus, Anmeldung), wie die Optionen in gängigen Umgebungen heissen und wie eine einzige Testmail per Received-Header belegt, dass die Verbindung tatsächlich verschlüsselt und authentisiert läuft.
NDR, DSN, Bounce: Unzustellbarkeitsmeldungen richtig unterscheiden
NDR, DSN, Bounce, Reject, Backscatter: Die Begriffe rund um fehlgeschlagene Zustellung werden oft synonym verwendet, bezeichnen aber unterschiedliche Dinge. Was die RFCs definieren, wer welche Meldung erzeugt, wie eine DSN aufgebaut ist und warum der Unterschied zwischen Reject und Bounce über Backscatter entscheidet.
Passwortlos auf Linux-Server: SSH-Key-Login mit PuTTY, Pageant und Co. einrichten
Wer als Admin täglich auf Linux-Server zugreift, tippt mit Passwort-Login jedes Mal Benutzername und Passwort. Ein SSH-Schlüsselpaar reduziert das auf einen Doppelklick: Schlüssel mit PuTTYgen erzeugen, Public Key auf dem Server hinterlegen, Pageant laden. Derselbe Schlüssel funktioniert in WinSCP, MobaXterm und OpenSSH, und wer will, landet direkt in der Shell eines Service-Accounts.